Deutsche Umwelt-Aktion

Historie

 

Im Jahr 1952 trat der nordrhein-westfälische Landesbeauftragte für Naturschutz und Landschaftspflege, Oberforstmeister Dr. Sigmond, an den aus Naturschutz-Veröffentlichungen bekannten Karl Appel in Krefeld heran und schlug vor, eine öffentliche Werbung für die Gewinnung freiwilliger Naturschutzbeauftragter in Nordrhein-Westfalen durchzuführen. Karl Appel griff den Gedanken auf und warb in den nordrhein-westfälischen Städten und Kreisen Freiwillige, die bereit waren, ihre Naturschutzkenntnisse für Vorträge einzusetzen. Die ersten Anfänge dieser Art Öffentlichkeitsarbeit bestanden aus Versammlungen, für die mit Hilfe der örtlichen Ämter geworben und der örtlichen Vereine Eintrittskarten verkauft wurden.


Stand der DUA auf der Messe "Environmental Technology and Services" (ENVITEC) 1989 in Düsseldorf als Anlauf- und Beratungsstelle für Umweltinteressierte

In den ersten zwei Jahren dieser Bemühungen, also bis 1954, zeigte sich aber, dass diese Art der Öffentlichkeitsarbeit den Erfolg verfehlte, eine Vielzahl von Menschen zu interessieren. In diesen Versammlungen kamen im wesentlichen nur solche Interessenten, die ohnehin schon „ dafür“ waren. Bereits in der Anfangszeit der „Naturschutz-Aktion …“ (anschließend folgte dann der Name der jeweiligen Stadt) wurde also die Notwendigkeit erkannt, eine Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel zu betreiben, viele Menschen anzusprechen und zu gewinnen, die bisher wenig interessiert waren oder sich aus irgendwelchen Gründen sogar ablehnend verhielten.


Standbesucher Staatssekretär Dr. Hartkopf, Geschäftsführer der DUA, Rolf Stein, und Joschka Fischer (v.l.)

 -1-

 weiter -->